Angestellte
Angestellte dürfen in die PKV wechseln, wenn ihr Einkommen über der Versicherungspflichtgrenze liegt. Diese Schwelle liegt für das Jahr 2026 bei 77.400 Euro Jahresverdienst. Wer mehr verdient kann in die PKV wechseln und sich eine bessere Gesundheitsversorgung sichern.
Selbstständige und Freiberufler
Sie haben grundsätzlich immer die Wahl zwischen freiwilliger GKV und PKV. Auch hier gilt für freiwillig gesetzlich Versicherte: PKV-Wechsel prüfen, da er für Selbstständige und Freiberufler unabhängig vom Einkommen möglich ist. Der PKV-Beitrag richtet sich nach Tarif, Alter und Gesundheitszustand.
Beamte
Beamte erhalten Beihilfe ihres Dienstherrn und zahlen meist nur 50 Prozent über eine private Beihilfeversicherung. Dadurch ist die PKV in den meisten Fällen deutlich leistungsstärker und gleichzeitig günstiger als die freiwillige GKV.
Studierende
Zu Beginn des Studiums können sie sich von der gesetzlichen Versicherungspflicht befreien lassen und in die PKV wechseln. Nach dem Studium entscheidet der Karriereweg über die weitere Versicherungsform.
Private Krankenversicherungen bieten in der Regel:
Für viele Versicherte bedeutet das: ein Versorgungskomfort, der in der GKV so nicht mehr vorgesehen ist.
Ein häufiges Vorurteil: „PKV wird im Alter unbezahlbar.“ In der Praxis können Beiträge jedoch über verschiedene Mechanismen stabil gehalten werden:
Nicht alle erfüllen die Voraussetzungen für die PKV. Für sie bieten private Zusatzversicherungen – z.B. für Zahn, Krankenhaus oder ambulante Leistungen – die Möglichkeit, den gesetzlichen Schutz gezielt zu erweitern. So ist auch „gesetzlich versichert, aber privat versorgt“ möglich.
Mit der erneuten Anhebung der Beitragsbemessungsgrenze zum Jahresauftakt steigen die Kosten für freiwillig gesetzlich Versicherte weiter. Wer die Voraussetzungen erfüllt, kann über die PKV hochwertige Leistungen und eine bessere Gesundheitsversorgung erhalten.
Achim Keller
Versicherungsmakler
Nürnberger Straße 15
92533 Wernberg-Köblitz

